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Manfred Weil wurde 1920 in Köln geboren und ist im Mai 2015 in seiner Wahlheimat Meckenheim im Alter von 94 Jahren gestorben.

Mit viel Mut gelang es ihm, aus dem KZ Gurs in Südfrankreich zu fliehen und mit viel Chutzpe und noch mehr Mut schaffte er es,
der drohenden Vernichtung durch das rassistische Terrorregime der Nationalsozialisten zu entgehen.

Nach seiner Flucht aus Köln 1938 studierte er in Antwerpen an der ‚Königlichen Akademie der Schönen Künste‘.
Nach dem Krieg kehrte er nach Köln zurück, wo er sein Studium an den ‚Kölner Werkschulen‘ in der Klasse für Wandmalerei bei Professor Gerster abschloss.

Seit 1951 war er als freischaffender Künstler und Grafiker tätig.
U.a. hat er über Jahrzehnte die politischen Karikaturen für die SPD-Zeitung Vorwärts gestaltet.
Im Rheinland gibt es einige Häuser, deren Fassaden er mit Sgraffito Technik gestaltete, sowie Wandmalereien in öffentlichen Gebäuden.

Seine Bilder sind u.a. im Besitz des Bundestags, im Rheinischen Landesmuseum in Bonn und in privaten Sammlungen, u.a. von Annemarie Renger und Johannes Rau.

Seit 1971 war Manfred Weil mit Alisa Weil, geborene Levin, verheiratet, die seitdem Ausstellungen organisierte und ihren Mann managte.

Seine Bilder wurden u.a. in Frankreich, Belgien, Schweiz, Polen und an vielen Museen und in Galerien in Deutschland ausgestellt.

Auch nach seinem Tod finden regelmäßig Ausstellungen seiner Werke statt.